Verfasst von: 13thjoerg | Mai 22, 2010

10 Arten die im zurückliegenden Jahrzehnt ausgestorben sind

Heute jährt sich mal wieder Tag der biologischen Vielfalt. Und wir haben UN Jahr der Biodiversität. Als kleines Projekt, dass die Tragik des allgegenwärtigen Aussterbens beleuchtet, haben wir für heute mal recherchiert von welchen Arten bekannt ist, dass sie innerhalb des zurückliegenden Jahrzehnts von der Erde verschwanden. Es ist völlig klar, dass dies nicht umfassend sein kann. Die Schätzungen zum Aussterben schwanken zwischen 10 und 150 Arten die pro Tag aussterben. Doch weder die Gesamtzahl der existierenden Arten ist bekannt, noch lässt sich so leicht festlegen wann eine Art ausgestorben sei. Häufig erfolgt diese Festlegung erst wenn sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesichtet wurde.

Anyway, hier eine kleine Liste, mit Dank an die mongabay.com

Baiji (Lipotes vexillifer) – Der chinesische Flussdelphin, der nur im Jangtsekiang vorkam wurde das letzte Mal 2002 gesehen.

Chinesischer Schwertstör (Psephurus gladius) – kam ebenfalls nur im Jangtsekiang vor und ist wie der Flussdelphin mit der zunehmenden Verbauung, Industrialisierung und Verschmutzung verschwunden. Galt als größter existierender Süßwasserfisch und wurde zuletzt 2003 gesichtet. Ihn gibt es auch als T-Shirt-Design bei XTINCT.

Alala (Corvus hawaiiensis) – Die Hawaiikrähe verschwand aufgrund von Bejagung, Veränderung ihres Lebensraumes und Konkurrenz durch eingeführte Arten. Noch gibt es einige Dutzend Tiere in einer Zuchtstation, in der Wildnis ist sie jedoch ausgestorben.

Poo-uli (Melamprosops phaeosoma) – Der Mauigimpel gehörte zu den Kleidervögeln die nur auf Hawaii vorkamen. Der letzte starb 2004 in menschlicher Obhut.

Pyrenean ibex (Capra pyrenaica pyrenaica) – Der Pyrenäen-Steinbock ist eine von vier Unterarten des Iberiensteinbock. Das letzte Weibchen starb 2000.

Das Westliche Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis longipes) wurde bei der letzten Suchaktion 2006 nicht mehr gefunden. Es gilt noch nicht offiziell als ausgestorben und man sucht weiter nach einer überlebenden Population.

Die Kihansi Gischtkröte (Nectophrynoides asperginis) verschwand in ihrem Lebensraum in Tansania aufgrund des Baus eines Wasser-Kraftwerks. Noch wird sie allerdings in zwei US amerikanischen Zoos gezüchtet.

Der Panamastummelfußfrosch (Atelopus zeteki) ist eine weitere Art die in der Wildnis vermutlich ausgestorben ist und nur noch durch Züchtungen am Zoo Houston existiert.

Aldabra banded snail (Rachistia aldabrae) starb vermutlich ca. im Jahre 2000 aus, was auf Austrocknung durch den Klimawandel zurückgeführt wird.

Der Europäische Landblutegel (Xerobdella lecomtei) starbkam nur in einem kleinen österreichischem Gebiet vor und wurde dort seit 2005 nicht mehr gesehen. Er gilt ebenfalls als Opfer trockenerer Bedingungen.

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